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Traditionelle polnische KücheSous Vide

  Restauracja Ratuszova w Poznaniu - certyfikat Dziedzictwo Kulinarne  Rekomendacja Gault & Millau 2016 dla Restauracji Ratuszova, Poznań, Stary Rynek

Angebot

FÜR DIE FIRMEN

FÜR DIE FIRMEN

Wenn Sie einen stilvollen, unkonventionellen Platz suchen, in dem man Business-Frühstück, Lunch, elegantes Bankett, professionelle Schulung, Personalbeschaffung oder gemütliche Konferenz veranstalten möchten, haben wir für Sie einen verführerischen Vorschlag!

BESONDEREN ANLÄSSEN

BESONDEREN ANLÄSSEN

Wir feiern in Ratuszova / Ratuszova voller besonderer Anlässen
Befriedigung unserer Gäste ist unser Motto, aus diesem Grund – aus Sorge um Ihre Zufriedenheit – behandeln wir jedes Ereignis individuell und professionell.

EINLADUNGEN

EINLADUNGEN

Wir laden herzlich alle Reisebüros zur Zusammenarbeit mit unserem Restaurant in der neuen Saison 2014 ein!!!

FÜR REISEBÜROS

FÜR REISEBÜROS

Zapraszamy serdecznie wszystkie biura podróży do współpracy z naszą restauracją
w nowym sezonie 2015 roku!!

Weinkarte

Galerie

The Ratuszova Restaurant is a reliable and truly professional business partner, deserving highest admiration

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Geschichte

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DER ALTE MARKT IN POSEN – DAS BÜRGERHAUS NR. 55

Der Alte Markt in Posen wurde im Jahre 1253 angelegt, als die großpolnischen Fürsten Przemysl I. und sein Bruder Boleslaus der Tapfere die Gründungsurkunde für die Stadt am linken Wartheufer verliehen.
Auf dem geräumigen Marktplatz wurde das Rathaus erbaut – der Sitz der Stadtverwaltung, auf dem Marktplatz funktionierten auch Tuchhallen, Kramläden und andere Handelseinrichtungen. Rund um das Marktforum entstanden Bürgerhäuser, deren Grundstücke, abgesteckt noch in der Gründungszeit, bis Ende 19. Jahrhunderts überdauerten.
Unter diesen Bürgerhäusern befindet sich unser bescheidener Sitz unter der Nr. 55, in dem das „Rathausrestaurant” ehemals „Rathausweinkeller” eingerichtet wurde.
Das Bürgerhaus mit der Nr. 55 erlebte binnen circa 700 Jahren mehrere dramatische Momente, die auf kriegerische Auseinandersetzungen, Brände und Hochwasser zurückzuführen waren. Doch es erstand immer wieder dank der Entschlossenheit der Nachfolgebesitzer auf.
Die ältesten Überlieferungen besagen, dass der Schöffe, Piotr Adam, das Bürgerhaus 1468 von den Erben des Braumeisters Piotr Berger erwarb. Mitte 17. Jahrhunderts gehörte das Bürgerhaus Nr. 55 zu einem Italiener aus Lukka, Nicola Pinocci. Sein Bruder, Hieronimo Pinocci, war mehrere Jahre Entsandter des Königs Johann II. Kasimir.

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JOHANN II. KASIMIR KÖNIG VON POLEN – der Gast des Bürgerhauses Nr. 55

Der König Johann II. Kasimir gastierte in Posen im Winter 1657-1658, in der Wendezeit für Polen, nach mühsamen Verhandlungen, die im Herbst 1657 mit dem Vertrag von Wehlau und Bromberg ausgingen. Das Haus der Familie Pinocci wurde für Johann II. Kasimir zu seiner vorübergehenden Residenz, denn das Königsschloss in Warschau wurde während der Kriegsaktivitäten zerstört. Ausgestattet wurde das Bürgerhaus von Pinocci mit Gobelins, vorzüglichen Möbel und Vorrichtungen, die den Aufenthalt des Monarchen im bürgerlichen Haus hervorhoben. Der König brachte nach Posen in diesen winterlichen Monaten 1657 – 1658 ein hauptstädtisches gesellschaftliches Kolorit. Im Haus der Pinoccis begleiteten die elitären Patrizier, Geistlichen, die Professoren der Lubrański-Akademie häufig den König Johann II. Kasimir in zahlreichen Festen und Diskursen zu Themen rund um die aktuelle Lage des Staates. In der Depesche aus Posen vom 18. Dezember 1657 berichtete die „Gazette de Franse”: „Seine Majestät König von Polen konferiert häufig mit Hetman Lubomirski und einigen Senatoren, um einen Weg zum Friedensschluss mit Schweden zu finden und um sich anschließend ehrenvoll und würdig von österreichischen Truppen zu befreien”. Der König nahm auch an Karnevalsfesten teil, die bei Pinoccis organisiert wurden, mit Musik und Tänzen, die oft bis zum frühen Morgen dauerten.

Im benachbarten Bürgerhaus mit der Nr. 54 war Mikołaj Skrzetuski der Hausherr, der als Vorbild des Helden Jan Skrzetuski in dem Roman „Ogniem i Mieczem” („mit Feuer und Schwert”) von Henryk Sienkiewicz diente. Eben Jan Skrzetuski war derjenige, der sich aus dem belagerten Zbaraż zum König Johann II. Kasimir hindurchkämpfte. Und so trafen sich in Posen die Schicksale des Soldaten Jan Skrzetuski und des Königs Johann II. Kasimir.

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IM SCHATTEN DES RATHAUSTURMS

Das Bürgerhaus, in dem König Johann II. Kasimir weilte, wurde während der Belagerung von Posen 1945 ausgebrannt und erst 1953 nach dem Projekt von Regina Pawulanka, Florian Rychlicki und Włodzimierz Wojciechowski wiederaufgebaut. Der Keller des Bürgerhauses bewahrte sein gotisches Gewölbe – das Ganze wurde im barocken Stil wiederaufgebaut.
Das Leben auf dem Posener Markt verlief immer im Schatten des emporragenden, schönen Renaissance-Rathausturms, und das Rathaus ist ja für unser Restaurant der historische Namenspatron.
Das im Bürgerhaus unter der Nr. 55 beherbergte Restaurant Ratuszova ist bereit, hinsichtlich seiner Geschichte, der Ereignisse, deren Zeuge es war, und durch die Tradition verpflichtet, Sie jederzeit zu bewirten und mit Spezialitäten der altpolnischen Küche in denselben Räumen, in denen sich König Johann II. Kasimir so gut fühlte, vertraut zu machen…

RESTAURANT RATUSZOVA


Stary Rynek 55
61-772 Poznań
info@ratuszova.pl
tel./fax: +48 618 510 513 +48 506 079 185

GEÖFFNET IN DER ZEIT VON
Mo – So 12:00 – 23:00 Uhr
(letzte Bestellung in der Küche)
Lunch Mo – Fr 12:00 – 17:00 Uhr

Bei Reservierungen für mehr als 8 Personen gilt eine verkürzte Speisekarte. Zudem wird eine Servicegebühr in Höhe von 10 % angerechnet.